Der Rechner für das Renteneintrittsalter

Zu Tagen von wirtschaftlicher Instabilität, wo an allen Enden gespart werden muss und die Löhne immer weiter gesenkt werden, sorgt man sich natürlich über seine Zukunft, über die Zeit, wo man nicht mehr fähig sein wird, arbeiten zu gehen. Man möchte entsprechend entlohnt werden, für seine Lebenszeit, die man darin investiert hat, ein funktionierender Teil dieser Gesellschaft zu sein und ab einem gewissen Alter, dass um einen gesorgt wird — aber ab welchem Alter ist dies der Fall und wie viel Unterstützung erhält man? Natürlich sind die Antworten auf diese Fragen von einigen verschiedenen Faktoren abhängig.

Bislang konnte eine Regelaltersrente ab Vollendung des 65. Lebensjahres beantragt werden. Finanziert wird die staatliche Altersvorsorge über ein Umlagesystem, das grob erklärt, bewirkt, dass die momentan berufstätige Generation für die Renten der Alten aufkommt. Allerdings findet in Deutschland seit einigen Jahren ein demografischer Wandel statt, der auf einer Seite weniger Junge, auf der anderen Seite mehr Alte birgt, was zu Finanzierungsnöten führt. Darum wird ab 2012 schrittweise auf ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren hingearbeitet. Diese Anhebung gilt für alle Versicherten ab dem Jahrgang 1947.

Wie viel Rente man letztlich bekommt, ist vereinfacht gesagt, davon abhängig, wie viele persönliche Entgeltpunkte gesammelt wurden. Diese rechnen sich aus dem Verhältnis des eigenen Bruttolohns zum Durchschnittsverdienst aller Versicherten aus. Diese Wert wird mit dem momentanen Rentenwert multipliziert. Dieser Wert ist dabei entscheidend, denn dadurch wird vorgegeben, was ein Entgeltpunkt wirklich wert ist — er wird jedes Jahr neu festgelegt. Aktuell ist ein Entgeltpunkt im Westen 26,56 Euro wert, im Osten 23,34 Euro.

Dies ist allerdings eine vereinfachte Darstellung. Bei einer richtigen Rentenberechnung fließen eine ganze Menge Sonderregelungen mit ein, so z. B. muss man mindestens 60 Beitragsmonate gezahlt haben, bei früherem Renteneintritt gibt es Abzüge, auch Ausbildungszeiten, Erwerbsminderungszeiten, Erziehungszeiten etc. spielen eine Rolle.

Dieser Beitrag wurde unter Rente veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.